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Aktuelles

Dachdecker engagieren sich für den Bürgerpark

Auszubildende restaurierten Gerdes-Pavillon und Betriebshof

Sichtlich stolz zeigten sich die 26 Schüler der 2. Berufsschulklasse des Berufsschulzentrums Alwin-Lonke-Straße im Bremer Bürgerpark. Dort hatten sie dem historischen „Gerdes-Pavillon“ und dem Betriebshof zu neuen Dächern verholfen. Mit Unterstützung des Förderkreises zugunsten des Nachwuchses der Dachdecker-Innung Bremen e.V. entschloss sich der Bürgerparkverein, das Projekt als Lehrbaustelle einzurichten. DSC 5839 600

Stolz auf ihre Leistung: Dachdecker-Auszubildende, die Gerdes-Pavillon und Betriebshof neu gedeckt haben. Angeleitet durch Dachdeckermeister Michael Haarde (2.v.r.)

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Dachdecker auf 1. Handwerksshow

Wie man junge Leute gezielt anspricht, wie man sie für den Handwerksberuf interessieren kann und wie man mit ihnen oder ihren Eltern ins Gespräch kommt, das zeigten kürzlich zahlreiche Bremer Handwerker-Innungen.

Zum bundesweiten „Tag des Handwerks“ hatte die Handwerkskammer sich mit der Handwerksshow etwas ganz besonderes einfallen lassen. In einem großen Einkaufs-Zentrum gab es zahlreiche Stationen, an denen gebacken, geschweißt, gehämmert, repariert, frisiert, geschminkt, gemauert, geschliffen und gesägt werden konnte.

handwerk 4Auch die Dachdecker zeigten sich von ihrer besten Seite. Mitmachachtionen wurden zahlreich angenommen und der ein oder andere bekam ein ganz neues Bild vom Handwerk, mit dem er immer obenauf bleibt. Die Besucher konnten schon einmal Standfestigkeit testen und mit dem Kranwagen die Welt aus 40 m Höhe betrachten. Darüber hinaus durfte jeder einen Kran per Fernbedienung lenken und eine Palette zielgerecht an einen neuen Standort manövrieren.

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Veranstaltung super besucht

„Billig ist teurer, als richtig!“ Das sagt Sachverständiger und Dipl. Ing. Andreas Schemmel zum Abschluss seines interessanten Vortrages über „Bauschäden, Feuchtschäden durch falschen Bauablauf und falsche Prüfung“. Und vollständig lautet dieser Satz, den „Sachverständigen-Papst“ Raimund Probst einst sagte: „Für den Bauherren Geld zu sparen, ist angewandte Dummheit, denn billig ist teurer, als richtig.“

Schemmel hatte zuvor beeindruckende Fälle aufgezeigt, in denen es um Feuchteschäden, u.a. durch zu kurze Trockenphasen bei Wärmedämmverbundsystemen nach Putz- oder Estrich-Auftragen. Dampf aus Putz und Estrich könne bis ins Dach steigen und Schimmel bilden, was dann zur „Funghisoße“ (Pilzsuppe und Pilzbefall) führe. Ebenso warnte Schemmel vor den Folgen „falscher Dampfsperren“, vor allem im Bereich nicht belüfteter Flachdächer. Man könne nicht alles wissen, aber bevor es zum kostspieligen Totalschaden komme, lohne sich immer noch, vorher Rat einzuholen. Grundlage des Handelns sollte sein: „Was müssen wir. Was brauchen wir. Was wollen wir. Was können wir. Was dürfen wir.“

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