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Brandschutzhelfer sind gefragt

2021 brandschutz
Wenn es auf der Baustelle brennt, muss nicht nur schnell sondern vor allem richtig gehandelt werden. Deshalb verlangen die ASR 2.2 (Technische Regeln für Arbeitsstätten) und die DGUV 023-205 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) inzwischen, dass 5 % der Innendienstmitarbeiter und alle draußen Beschäftigten eines Dachdeckerbetriebes zum Brandschutzhelfer ausgebildet sind.

Der Förderkreis der Dachdecker-Innung Bremen leistet hier erstklassige Hilfestellung und hat für die Lehrgänge vor Ort Patrick Wohlrab, Fachlehrer und Feuerwehr-Gruppenführer vom ABZ St. Andreasberg, nach Bremen geholt. Beide Kurse, die in den Räumen und auf dem Gelände der DHG Dachbaustoffe-Handelsgesellschaft in Bremen-Hemelingen stattfanden, waren mit je 16 Handwerkerinnen und Handwerkern ausgebucht.

In Theorie und Praxis vermittelte Patrick Wohlrab grundlegendes Wissen, um die Meister, Gesellen und Auszubildenden perfekt auf den Notfall vorzubereiten. Diese waren gefordert, denn das Zertifikat „Brandschutzhelfer“ gab es erst nach richtiger Beantwortung zahlreicher Prüfungsfragen. An diesem Tag schafften das alle Teilnehmer, die sich nach Abschluss durchweg zufrieden mit dem Gelernten zeigten. Zufrieden mit den Ergebnissen zeigten sich auch Obermeister Rudolf Behr und Förderkreisvorsitzender Michael Haarde (auf dem Foto links).

Freisprechung: Förderkreis spendiert wieder Schieferhammer

Freisprechung am 21.09.2021 in der Union-Brauerei

„Was gibt es schöneres, als tagtäglich sehen zu können, was ihr geschafft habt. Kaum ein anderer Beruf als der unsere prägt Häuser und Gebäude mehr. Und als Dachdecker tragt ihr nicht unerheblich zur Energieeinsparung bei.“ Innungs-Lehrlingswart Thomas Möller und Förderkreis-Vorsitzender Michael Haarde begrüßten die neuen Gesellen der Dachdecker-Innung Bremen. Sie wurden nach bestandener Prüfung im großen Saal der Union-Brauerei in Bremen-Walle freigesprochen. Auf der Feier mit Familienangehörigen und Ausbildern, war den jungen Handwerkern der Stolz anzusehen. Die meisten der rund 20 Gesellen werden in ihren Betrieben weiter arbeiten, einige sind bereits zur Meisterschule angemeldet.

Berufsschullehrerin Vera Linke bedachte jeden freigesprochenen Junggesellen mit persönlichen Worten. Dass auch wieder eine junge Frau wie Anna-Sophie Steinhagen dabei war, hob sie besonders hervor. „Erfreulich sei“, so Linke, „dass sich derzeit in Bremen über 30 Auszubildende in den ersten beiden Berufsschulklassen und 26 im 3. Lehrjahr befinden.“

Jahrgangsbester wurde Nicolas Bertram von der Friedrich Schmidt Bedachungs GmbH. Seitens des Förderkreises der Dachdeckerjugend erhielt er einen Schieferhammer mit Namensgravur. Zweitbester wurde Jan-Henrich Middendorf, vom Dachdeckerbetrieb Strangmann. Zusätzlich gab es diesmal noch extra Auszeichnungen für die beiden besten Berichtshefte.

Zudem wurde Berufsschullehrer Ludwig Dehs nach langjähriger Aktivität mit einer Ehrung vom Prüfungsausschuss in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

 

Mitgliederversammlung: Meister sind gefordert

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Lange nicht gesehen, ließe sich die Situation der Mitglieder des Förderkreises beschreiben. Umso größer war die Wiedersehensfreude zur Mitgliederversammlung 2020 am 30. Juli 2021 im Restaurant „Zum Platzhirsch“ am Rande des Bürgerparks zu Bremen.

Vorstandsvorsitzender Michael Haarde berichtete über zahlreiche Veranstaltungen für den Dachdeckernachwuchs im vergangenen Jahr, bedauerte aber, dass einige Vorhaben aufgrund von Lockdowns nicht durchgeführt werden konnten. Neben wichtigen Metall- und Lötkursen mit Rheinzink sowie Feuerlöschübungen, habe man es ebenso wieder geschafft, die Auszubildenden des 3. Lehrjahres mit Workshops auf die Gesellenprüfung vorzubereiten. Dazu appellierte Haarde an die Dachdeckermeister, nicht nur ihre Lehrlinge zu den Workshops zu schicken, sondern sich selber dort auch einzubringen, um ihre Auszubildenden zu unterstützen und ihnen Selbstvertrauen zu vermitteln.

Seinen besonderen Dank richtete er an die dabei beteiligten Dachdecker und Berufsschullehrerin Vera Linke, sowie an Obermeister Rudolf Behr, „der immer ein ‚offenes Ohr‘ hat, wenn es um den Förderkreis geht.“ Ohne groß zu bitten, seien auch Firmen wie DHG, Cordes+Grewe, Dachdecker-Einkauf Nordwest eG, Bauder und Velux spontan mit Materialspenden dabei.

Ein spezieller Dank ging an den ehemaligen Vorstand der Dachdecker-Einkauf Nordwest, Jörg Florian, der dort erst kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Michael Haarde: „Jörg war uns immer ein aktiver Wegbegleiter, der sich mit viel Engagement um die Ausbildung der Dachdeckerjugend verdient gemacht hat.“

Kassenwart Rainer Brunkhorst (DENW) konnte die gute finanzielle Basis des Förderkreises darlegen, und die Mitglieder entlasteten den Vorstand einstimmig. Kürzer als sonst dauerten die Regularien, und die Veranstaltung wurde rund um den Grill im Außenbereich des Gasthauses fortgesetzt. Hier gab es beste Gelegenheiten, sich untereinander auszutauschen. Dabei war von Vera Linke zu erfahren, dass an der diesjährigen Gesellenprüfung 24 Auszubildende teilnehmen und die nachfolgenden Jahrgänge sehr gut ausgelastet sind. So mangele es derzeit eher an Lehrkräften.

152 Mitglieder bilden den Förderkreis. Die Mogat Werke aus Essen kamen neu dazu.

 

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