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Aktuelles

Mitgliederversammlung 2015

„Wir sind keine Geldsammelstelle. Wir setzen es nutzbringend ein. Die Dachdeckerjugend profitiert davon“, so Lutz Detring, Vorsitzender des Förderkreises, während seines Jahresberichtes. In der Tat hat der Förderkreis in 2015 wieder eine Menge Veranstaltungen sowohl zur Förderung des Dachdeckernachwuchses, als auch für deren Ausbilder geboten. Dazu zählten Betriebsbesichtigungen, Seminarveranstaltungen und sportliche Veranstaltungen.

Über die sehr erfolgreiche Durchführung der Lehrbaustelle im Bremer Bürgerpark berichtete Berufsschullehrerin Vera Linke mit zahlreichen Bildern. Hier galt der Dank den Sponsoren und insbesondere Dachdeckermeister Haarde, der die Schieferdeckung des Pavillons begleitete. Haarde: "Es waren tolle Jungs, die das in einer Woche unter schlechten Wetterbedingungen geschafft haben. Hat mich auch viel Zeit gekostet, aber es liegt mir am Herzen die Jungs vernünftig in der Schieferdeckung auszubilden.“ Starken Applaus erhielt er dafür von den über 70 Teilnehmern im voll besetzten Veranstaltungsaal.

Berufsschullehrer Ludwig Dehs berichtete über die erfolgreiche Reise der Auszubildenden zum Werk der Nibra-Dachkeramik in Groß-Ammensleben/Sachsen-Anhalt.

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Am Tag des Handwerks präsentierte sich der Förderkreis bei der Handwerksshow und brachte Interessierte per Kran auf höhere Ebenen. Lutz Detring zeigte einige Bilder und war zufrieden mit der Aktion. Detring dankte insbesondere seinen Vorstandskollegen und nochmals den Sponsoren der Lehrbaustelle, wie Aluminium-Systeme Heinz Hubert GmbH, Bauder, Dachdecker-Einkauf Nordwest eG, GC-Gruppe, Haarde-Dachdeckungen, Schmidt Dachdeckungen, Steba-Gerüstbau und Dachdecker Stickelmann & Heldt.

Weiterhin appellierte der Vorsitzende an alle Mitglieder, sich mehr einzubringen und aktiv bei den zahlreichen Unternehmungen mitzuwirken. So seien es doch meist „dieselben Gesichter“, die sich in diesem Kreis für den Nachwuchs einsetzen. Detring: „40 % unserer Leute verlassen uns nach der Lehre. Hier müssen wir genauso ansetzen wie bei der Nachwuchswerbung.“ Auch unter den Flüchtlingen sieht er Chancen. „Wenn es mit der Sprache klappt, müssen wir den Menschen Appetit auf Handwerk machen. Vielleicht mal eine Handwerksshow in einer Flüchtlingsunterkunft veranstalten“, blickte Detring in die Zukunft.

Im nächsten Jahr will sich auch die Innung Diepholz mit einer Lehrbaustelle wieder mehr einbringen. Weitere Aktivitäten sind geplant. Der Weg sei gut, die Veranstaltungen würden zahlreich genutzt, und die Beurteilung sei im Jahr 2015 durchweg positiv gewesen. Der Vorsitzende dankte Joachim Adler für seinen ausführlichen Bericht um die Finanzen des Fördervereins. Von den Mitgliedern wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Zuhörtrainer Siegfried W. Kartmann brachte den Mitgliedern und Gästen in einem spannenden Vortrag seine Theorie des „Spiegelns“ näher. Es ging um richtiges Zuhören und anschließendes Eingehen auf sein Gegenüber, Kunden oder Mitarbeiter. „Effektiv Zuhören, besser verstehen, kompetent antworten“ war seine Botschaft, wobei er direkt auf Äußerungen aus der vorangegangene Versammlung und die Charaktere einiger Teilnehmer einging. „Mehr mit dem Herzen als mit dem Kopf reden. Sein Gegenüber spiegeln und ihn wertschätzen bringt sofortigen Erfolg, wenn man es richtig anstellt“, erklärte Kartmann abschließend. Seine Unterlagen, die er bereit gelegt hatte, waren danach sofort vergriffen.

 

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