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Veranstaltung super besucht

„Billig ist teurer, als richtig!“ Das sagt Sachverständiger und Dipl. Ing. Andreas Schemmel zum Abschluss seines interessanten Vortrages über „Bauschäden, Feuchtschäden durch falschen Bauablauf und falsche Prüfung“. Und vollständig lautet dieser Satz, den „Sachverständigen-Papst“ Raimund Probst einst sagte: „Für den Bauherren Geld zu sparen, ist angewandte Dummheit, denn billig ist teurer, als richtig.“

Schemmel hatte zuvor beeindruckende Fälle aufgezeigt, in denen es um Feuchteschäden, u.a. durch zu kurze Trockenphasen bei Wärmedämmverbundsystemen nach Putz- oder Estrich-Auftragen. Dampf aus Putz und Estrich könne bis ins Dach steigen und Schimmel bilden, was dann zur „Funghisoße“ (Pilzsuppe und Pilzbefall) führe. Ebenso warnte Schemmel vor den Folgen „falscher Dampfsperren“, vor allem im Bereich nicht belüfteter Flachdächer. Man könne nicht alles wissen, aber bevor es zum kostspieligen Totalschaden komme, lohne sich immer noch, vorher Rat einzuholen. Grundlage des Handelns sollte sein: „Was müssen wir. Was brauchen wir. Was wollen wir. Was können wir. Was dürfen wir.“

Sturmschäden richtig abrechnen

Für die VGH Versicherungen stellteHerr Forstner, Hannover, das neue Konzept vor, in dem es um schnelle Abwicklung, Kundenzufriedenheit, vereinfachte Schadensregulierung und das Abrechnungsportal ging. Mit dem Landesverband Niedersachsen Bremen seien bereits Vereinbarungen hinsichtlich eines Rahmenvertrages zur Abrechnung von Sturmschäden getroffen worden und das Konzept werde bereits in Innungsversammlungen vorgestellt. Unter www.abrechnunsportal.com kann die Registrierung erfolgen. Um Informationen zu erhalten, können sich die Dachdecker direkt an die Ansprechpartner wenden, die im Kalkulationsverzeichnis genannt sind. 

Beiden Vorträgen schloss sich eine kontroverse Diskussion an, an der seitens der VGH auch der Regionalvertreter Rede und Antwort stand.

Die Neue heißt Martina Jungclaus

Eingangs des Abends hatte Förderkreisvorsitzender Lutz Detring, die Gäste mit der neuen Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Bremen, Martina Jungclaus, überrascht. Die Volljuristin, „was nichts nachteiliges sein muss“, so Jungclaus, zeigte starkes Engagement für die Handwerkskammer und lud alle Gewerke und Innungen zum Mitmachen ein. Sie setze klar auf Kommunikation und Nachwuchswerbung im Handwerk. So werde auch zum Tag des Handwerks am 19. September 2015 im Bremer Weserpark einiges los sein. Die Hauptgeschäftsführerin plädierte hier klar für Infotainment und weg vom herkömmlichen, Messestand ähnlichen Auftreten. Auch Obermeister Rudolf Behr konnte dazu kurz die Planung der Innung Bremen vorstellen, die sich in Richtung „Spiel ohne Grenzen“ bewegen wird. Man darf gespannt sein auf den frischen Wind in der Handwerkskammer. „Ich hoffe, wir sehen uns alle am 19. September“, verabschiedete sich Frau Jungclaus und nahm den starken Applaus der Förderkreismitglieder entgegen.

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