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Aktuelles

Neue Flachdachrichtlinien

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2017 fd 1Bis auf den letzten Platz besucht war der Informationsabend des Förderkreises zur neuen Flachdachrichtlinine. Doris Wiener, Fa. Bauder, und Dachdeckermeister Sven Könsen gaben Auskunft über die wichtigsten Änderungen. Bisher sei die Flachdachrichtlinie, sozusagen als Fachregel für Abdichtung, mit der DIN 18531 konform gewesen. Die neue FLDRL 2016 entferne sich jedoch von der DIN und gehe zum Teil eigene Wege. Das betreffe vor allem die Thematik der Windsogsicherung, Dachrandabdichtung, Schrumpfen von Klebebahnen und Verarbeitung bei Dachneigung.

Ebenfalls wurde auf die Gestaltungs- und Planungshinweise verwiesen, aus denen u.a. hervorgehe, dass es ein pfützenloses Dach nicht gibt. Klar sei: Das Flachdach wird teurer. Zukünftig müsse von Planern und Handwerkern bedacht werden, ob nach Flachdachrichtlinie oder DIN 18531 angeboten werde.

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Mitgliederversammlung 2016

„Sagt allen Kollegen, die heute nicht hier sind, dass es sich lohnt, sich für den Förderkreis zu engagieren und dass der Vorstand eine Menge dafür tut, um dem Nachwuchs aber ebenso den Gesellen und Meistern Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten.“ Damit begrüßte Vorstandvorsitzender Lutz Detring rund 70 Mitglieder aus Handwerk, Industrie und Handel zu diesjährigen Mitgliederversammlung.

Die Kooperation mit dem SV Werder Bremen, machte es möglich, dass diese Veranstaltung in den modernen, harmonischen Räumen des Weser-Stadions stattfand. "Wir brauchen guten Nachwuchs und Gesellen, die gut damit umgehen können", appellierte Detring an die Versammlung und gab gleich einen Abriss über die Aktivitäten des Jahres 2016. Der Förderkreis zugunsten der Dachdeckerjugend hatte eine Menge geboten: u.a. Lehrgänge zu den Themen Asbest, Dachfenster-Einbau, Sicherheit, Ersthelferkurs, "der Geselle als Ausbilder" und "Was löst eine Bestellung beim Handel aus?"

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Projektwoche der Dachdecker-Azubis der Berufsschule Alwin-Lonke-Straße

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Der orange Nahtprüfer und die Silikon-Andrückrolle liegen neben Bleistift und Zollstock, rechts davon Messingbürste und Handschweißgerät, darunter Eckblech und Folienschere. Auf jedem der elf Werkbänke in den Schulungsräumen der Firma Bauder in Achim ist das Werkzeug akkurat und einheitlich ausgerichtet. „Exakt so sieht es auch wieder aus, wenn ihr heute Nachmittag geht.“ Bauingenieurin Doris Wiener weist acht Dachdecker-Azubis aus der Berufsschule Alwin-Lonke-Straße ein.

2016 pw 03Am ersten Tag der Projektwoche, die vom Förderkreis zugunsten des Nachwuchses der Dachdecker-Innung Bremen gesponsert wurde, sollten die angehenden Gesellen das fachgerechte Verschweißen und die Verarbeitung von Kunststoff-Bahnen üben. Zunächst wurden zwei Bahnen aneinandergeschweißt. Auf die korrekte Haltung des Heißluft-Föns ist ebenso zu achten wie auf die Führung der Andrückrolle. Die Azubis machten sich an die Arbeit. Nachdem das Material abgekühlt war, schnitt Doris Wiener mit einem Cutter-Messer einen schmalen Streifen aus den zusammengeschweißten Kunststoffbahnen. Sie riß die obere von der unteren ab. Was zum Vorschein kam, war die Breite der Naht. Zwei Zentimeter muss sie breit sein. Die wenigsten schafften es auf Anhieb. Also ein zweiter Versuch. Danach die nächste Aufgabe: Die Azubis verkleideten ein Inneneck. Auch hier ohne Zeitdruck und ohne den ungeduldigen Blick des Chefs, aber in der Gewissheit, dass später auf der Baustelle ein fehlerfreies und sauberes Verlegen über die Verarbeitungsqualität entscheidet. Jeder der acht künftigen Dachdecker schnitt die vorgeschnittenen Kunststoffplatten zu, rundete die Ecken ab und markierte die T-Stöße. Doris Wiener erklärte ihnen, wie das überlappende Material vorbearbeitet werden muss, damit sich zu guter Letzt die Schweißnaht auch an diesen neuralgischen Punkten vollständig verschließt.

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